Honig-Vielfalt: “das süße Gold”

Honig-Sorten von SUMMSTOFF

In der Anti­ke war er noch ein eli­tä­res Lebens­mit­tel und wur­de als „Spei­se der Göt­ter“ bezeich­net: Honig. Mitt­ler­wei­le trägt er auch den lie­be­vol­len Spitz­na­men „süßes Gold“, ist ein belieb­tes Natur­pro­dukt und natür­li­cher Süß­ma­cher zum Bei­spiel von Tee, Salat­dres­sing oder pur als Brot­auf­strich. Aus Über­zeu­gung setzt Kauf­mann Ron­ny Lun­ze im Sor­ti­ment sei­ner Märk­te auf loka­len und regio­na­len Honig von Imkern aus der Umge­bung. Neu in den E‑Centern Lun­ze sind die ver­schie­de­nen und ver­füh­re­ri­schen Sor­ten von SUMMSTOFF, einer Imker­ge­nos­sen­schaft aus Ibben­büh­ren.

Neu: verführerischer Honig von SUMMSTOFF

Neu: SUMMSTOFF-Honig im E-Center Lunze

Schon als Kind ent­wi­ckel­te Jung-Imker Maxi­mi­li­an Urban sei­ne Lei­den­schaft für Bie­nen und Honig: Sein Kom­mu­ni­ons­geld inves­tier­te er in sein ers­tes eige­nes Bie­nen­volk, und was als Hob­by begann, ist heu­te nicht nur Beruf, son­dern auch Beru­fung. Mit sei­nem Vater Micha­el küm­mert er sich heu­te um rund 1.000 Völ­ker; zudem ver­mark­tet er den Honig sei­ner über 45.000.000 flei­ßi­gen Bie­nen selbst. Gemein­sam mit drei Freun­den grün­de­te er die SUMMSTOFF Imker­ge­nos­sen­schaft in Ibben­büh­ren mit dem Ziel, qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Honig aus den ver­schie­dens­ten Regio­nen Deutsch­lands auf den Markt zu brin­gen, zum Bei­spiel Kas­ta­ni­en-Honig aus Rhein­land-Pfalz, Fen­chel-Honig aus Sach­sen-Anhalt oder Wald­ho­nig aus dem Schwarz­wald.

Logo Summstoff
Jung-Imker Maximilian Urban

Dabei ver­zich­tet die Imke­rei bewusst auf die Bei­mi­schung von Honig aus Chi­na oder Süd­ame­ri­ka, denn auf­grund der lan­gen Trans­port­we­ge kön­nen sich im Honig Hefen bil­den, die wie­der­um zu Gärung füh­ren kön­nen. Über einen QR-Code auf dem Deckel der Honig­glä­ser kön­nen die Kun­den sofort die regio­na­le Her­kunft des Honigs prü­fen. „Bei uns kommt nur Honig von unse­ren eige­nen Bie­nen ins Glas – und sonst nichts“, so Urban.

Imker Maximilian Urban bei der Arbeit
SUMMSTOFF Imkergenossenschaft in Ibbenbühren

Stadtbienen-Honig aus der Manufaktur Albrecht

Stadtbienen Honig von Albrecht

Die Honig­ma­nu­fak­tur-Albrecht ist ein klei­ner Imke­rei-Betrieb in Salz­git­ter-Bad. Aus einem Hob­by her­aus ent­wi­ckel­te sich die Stadt­im­ke­rei von Imker Lorenz Albrecht. Sei­ne Bie­nen leben aus­schließ­lich in unbe­han­del­ten Holz­käs­ten und sind auf drei Stand­plät­ze ver­teilt. Ledig­lich für beson­de­re Sor­ten wird mit den Bie­nen in einem Umkreis von 50 Kilo­me­tern gewan­dert. Aller­dings nur in Trach­ten, die nicht mit Pes­ti­zi­den behan­delt wer­den. Durch die wesens­ge­rech­te und natur­na­he Hal­tung erzeu­gen die Stadt­bie­nen einen beson­ders natur­be­las­se­nen und gesun­den Honig.

Stadtbienen-Honig der Honigmanufaktur-Albrecht
Logo Honigmanufaktur Albrecht
Honigmanufaktur-Albrecht ist ein kleiner Imkerei-Betrieb in Salzgitter-Bad

 Die Stadt bie­tet gegen­über dem Land eine höhe­re Pflan­zen­viel­falt, was für die Bie­nen ein viel­sei­ti­ges Nah­rungs­an­ge­bot dar­stellt, so Stadt­im­ker Lorenz Albrecht: „Mei­ne Idee ist es, mit dem Stadt­bie­nen-Honig ein höchst qua­li­ta­ti­ves Pro­dukt zu erzeu­gen, der die Süße und die Bekömm­lich­keit der Natur mit opti­scher Ele­ganz ver­bin­det.“

Zepezauer Bienen wohnen nicht weit vom Markt entfernt

Die Begeis­te­rung des gelern­ten Kfz-Meis­ters Chris­ti­an Zepe­zau­er für die Imke­rei wur­de schon in Kind­heits­ta­gen von sei­nem Groß­va­ter geweckt, der den klei­nen Chris­ti­an Zepe­zau­er immer mit zu den Bie­nen­stö­cken mit­ge­nom­men hat. Vor eini­gen Jah­ren hat der Hob­by­im­ker dann klein mit einem Volk sel­ber ange­fan­gen, und schon im ers­ten Jahr hat sich die Zahl auf vier erhöht. „Die Nach­fra­ge nach dem lecke­ren Honig waren so groß, dass wir schnell nicht mehr hin­ter­her­ka­men und uns ver­grö­ßert haben“, erklärt Chris­ti­an Zepe­zau­er. Er wird bei sei­ner Arbeit von sei­ner Frau, sei­nem Bru­der und sei­ner Mut­ter unter­stützt– eine ech­te Fami­li­en­lei­den­schaft bei den Zepe­zau­ers. Mitt­ler­wei­le hat er rund 20 Völ­ker, die in und um Bad Harz­burg, in Har­lin­ge­ro­de, Am Fin­ken­brink, An der Bade­stra­ße und am But­ter­berg ste­hen. Regio­na­ler kann Honig nicht sein, denn eini­ge Bie­nen­völ­ker ste­hen unge­fähr 800 Meter Luft­li­nie vom Markt ent­fernt am But­ter­berg in Bad Harz­burg.

Hobbyimker Christian Zepezauer © Harzer Tourismusverband e.V.
© Har­zer Tou­ris­mus­ver­band e.V.
Ronny Lunze zu Besuch bei Imker Christian Zepezauer

Naturbelassener Ständer-Honig aus dem Harzkreis

Seit sei­ner Kind­heit ist Gün­ter Stän­der von Bie­nen fas­zi­niert. Sei­nen ers­ten Bie­nen­schwarm hat er im Alter von 14 Jah­ren in einem alten Kof­fer nach Hau­se gebracht. Im Jahr 1978 hat er an einer Fach­schu­le einen Imker­fach­ar­bei­ter­brief erwor­ben. Vie­le Jah­re hat er die Bie­nen­zucht im Neben­er­werb betrie­ben. Inzwi­schen ist er, seit mehr als 20 Jah­ren mit Hil­fe sei­ner Fami­lie, als Erwerbs und Wan­der­im­ker tätig. Gün­ter Stän­der wan­dert in ver­schie­de­ne Kul­tu­ren (Trach­ten) z.B. Raps, Lin­de und Phace­lia im Harz­kreis. Für Son­der­kul­tu­ren, wie Gewür­ze, auch in benach­bar­te Land­krei­se. Sei­nen Honig ver­mark­tet er aus­schließ­lich in DIB-Honig­glä­ser, die den stren­gen Hygie­ne und Qua­li­täts­an­for­de­run­gen sowie regel­mä­ßi­gen, neu­tra­len Kon­trol­len unter­lie­gen.

Logo Imkerei Günter Ständer
Honig-Glas Imkerei Ständer